Magazin

Unsere Jung-Autor*innen haben sich zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen Gedanken gemacht und ihre Sichtweisen zusammengefasst. Daraus ist ein Archiv an aktuellen, politischen Themen entstanden, die uns jetzt und in Zukunft noch beschäftigen.
Stöbere gerne durch die Magazinbeiträge!

Magazinbeiträge über Zukunft

„Medium“ bedeutet unter anderem „vermittelndes Element“. Eine Aufforderung an die Medienpolitik mehr zwischen verschiedenen Meinungen zu vermitteln und die Aufgabe als Bindeglied zwischen Politik und Gesellschaft zu erfüllen.
Wenn wir über Gleichberechtigung sprechen, müssen wir auch über Vorurteile und Diskriminierung reden. Während immer mehr gängige Stereotypen hinterfragt und überwunden werden, bleibt die Generation 60+ außen vor.
Traditionellerweise besuchten Mädchen den Handarbeitsunterricht und Buben lernten technisches Werken. Eine Wahl gab es dabei selten und wenn, dann war meist der Gruppendruck grösser als das eigene Interesse. Was folgt ist das klassische Rollenbild, das sich bis ins Erwachsenenalter hält.

Darauf sind wir stolz!

Herausragende Projekte und besondere Erfolge junger Erwachsener in der Bodenseeregion, innovative Jugendinitiativen, preisgekrönte Ideen oder engagierte IBK-Mitglieder: Diese Geschichten zeigen, was mit Leidenschaft und Einsatz möglich ist.

Lasst euch inspirieren und erfahrt, was junge Erwachsene in der Region bewegen!

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Jugendkonferenzen in Baden-Württemberg:
Mehr Mitsprache für junge Menschen

Warum sind die Jugendkonferenzen in Baden-Württemberg so wichtig?

Jugendkonferenzen bieten jungen Menschen eine Plattform, um ihre Meinung zu äußern und aktiv an politischen und gesellschaftlichen Themen mitzuwirken. Sie diskutieren über Demokratie, Berufswahl oder den Einsatz künstlicher Intelligenz und bringen ihre Sorgen, Erwartungen und Forderungen ein. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sowohl der Schulleitung als auch dem Kultusministerium weitergereicht.

Wie hat sich die Anzahl der Jugendkonferenzen in den letzten Jahren entwickelt?

Nach zehn erfolgreichen Jugendkonferenzen im Jahr 2024 hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg beschlossen, die Anzahl der Konferenzen deutlich zu erhöhen. Im Schuljahr 2024/2025 werden insgesamt 40 Jugendkonferenzen durchgeführt, um noch mehr junge Menschen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.

Wer organisiert und unterstützt diese Konferenzen?

Die Umsetzung der Jugendkonferenzen wird von der Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit der Jugendagentur gGmbH, dem Landesschülerbeirat und dem Dachverband der Jugendgemeinderäte organisiert. Diese Institutionen sorgen dafür, dass die Anliegen der junge Menschen ernst genommen und die Ergebnisse auf der Landesjugendkonferenz weiter diskutiert werden können.

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Vor dem Gesetz sind alle gleich. Doch was, wenn im Gesetz selbst eine absolute Gleichstellung fehlt? Erst kürzlich veröffentlichte die Weltbank, dass es weltweit insgesamt nur zehn Länder gibt, in denen es eine völlig rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen gibt. Die Schweiz wird dabei deutlich von den EU-Staaten abgehängt.
In den Ländern rund um die Bodenseeregion vollzieht sich eine Entwicklung, die für die Heranwachsenden fatale Folgen haben könnte: das Sinken ihrer Lesekompetenz. Entgegenwirken könnte man diesem Trend, indem die Freude am Lesen besser gefördert wird.
Überwachung, intelligente Kleidung, vernetzte Maschinen, smarte Strassen, selbstfahrende Busse oder Roboter zur Pflege und sozialen Interaktion. All dies ist Zukunftsmusik und trotzdem erleben wir gerade einen Vorgeschmack davon.
Es ist in der heutigen Zeit einfach, eine vorgefestigte Meinung zu zementieren und sich erst gar nicht mit anderen Ansichtsweisen auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung ist aber von äusserster Wichtigkeit für unsere Gesellschaft – dies nicht zu tun, birgt immense Gefahren in sich, die teilweise auch schon eingetroffen sind.
Ein Weltstaat mit nur einer Nation? Klingt utopisch und das ist es auch. Doch „Global Citizenship“ ist ein existierendes Konzept, das als Reaktion auf globale Herausforderungen für mehr Zusammenarbeit und Miteinander zwischen Menschen und Staaten plädiert. Wie der IBK-Raum diesen Leitgedanken bereits umsetzt.
Dass die Meinungen der jüngeren und älteren Generationen in gewissen Punkten divergieren und dadurch Konflikte entstehen, war, ist und wird wohl auch in Zukunft so sein. Die Auswirkungen und Belastungen durch die Coronakrise zeigen, dass die bestehenden Generationenkonflikte grösser werden könnten.